Checkliste Schwangerschaft – 20 Sachen, die werdende Eltern tun sollten


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Die Checkliste zur Schwangerschaft und Geburt

Du bist schwanger und erwartest Nachwuchs? Herzlichen Glückwunsch! Die spannendste Zeit deines Lebens beginnt jetzt. Sind es vielleicht sogar Zwillinge, Drillinge oder noch mehr Mehrlinge? Bist du bereits zu Hause und weißt nicht so recht, was man noch so alles tun kann? Du gehst noch arbeiten und suchst nach einer Checkliste oder To-Do-Liste für die Schwangerschaft?

Wir haben eine für dich zusammengestellt. Dann kannst du die eine oder andere Sache jetzt in Angriff nehmen. So bleibt dir nach der Geburt mehr Zeit für dein Nachwuchs und die schönen Momente als Familie. Also Augen auf und Ärmel hochkrempeln – los geht’s.

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1. Schwangerschaftsberatung aufsuchen

Wenn ihr Euch nicht ganz sicher seid was so alles auf Euch zukommt, dann habt ihr bestimmt schon ein bisschen im Internet recherchiert. Aber auch offline bietet sich euch die Möglichkeit sich von Mensch zu Mensch über den kommenden Lebensabschnitt zu informieren. Typische Anlaufstellen sind die Caritas und Pro Familia.

Sie sind immer auf dem aktuellen Stand in Bezug auf Elterngeld, Elternzeit, Mutterschutz und sonstige rechtliche Fragen. Sie vermitteln euch an Netzwerkpartner und kennen nützliche Adressen für zusätzliche Hilfen. Sie wissen um Fördertöpfe und den Zugang zu Landesfonds und Stiftungen, die euch eventuell finanziell weiterhelfen könnten. Wo ihr eine Anlaufstelle in eurer Nähe findet erfahrt ihr hier.

Die Beratung ist Euer gutes Recht und kostenfrei. Möchtet ihr lieber anonym bleiben, niemanden sehen oder wollt bzw. könnt das Haus nicht verlassen? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat ein Hilfetelefon unter 0800 – 40 40 020 eingerichtet und wartet mit geschultem Personal auf euren Anruf und euer Anliegen.

2. Was bietet meine Stadt / mein Ort für Schwangere?

Hast du deinen Heimatort schon mal virtuell Besucht? Auf der Homepage? Meistens kann man schon dort recht schnell fündig werden was bei dir und in deiner Umgebung für werdende Mütter angeboten wird. So gibt es bei uns ein Frühstück für Schwangere, welches man (meist gegen einen geringen Beitrag) besuchen kann.

Dort sitzen dann mehrere dicke Frauen beieinander und schaufeln – Achtung! Klischee – alles Mögliche in sich hinein. Dabei geht es aber eigentlich um einen Austausch und um erste Verbindungen zu knüpfen. Gerade für werdende Mehrlingseltern nicht das schlechteste. Netzwerke aufbauen und Personen kennen lernen, die dir helfen möchten und werden.

Auch gibt es spezielle Fitness oder Gesundheitskurse in Fitness Centren. Sie stärken deine Rückenmuskulatur, beugen Wassereinlagerungen vor und stärken den Beckenboden. Für Fans von Yoga gibt es sogenannte Hatha Yoga Kurse.

3. Hebamme suchen

Wenn du eine gute Hebamme haben willst, dann höre dich um. Informiere dich eventuell bei Freunden oder Bekannten, wen sie dir empfehlen würden und vor allem warum. Nicht jede Hebamme wird gleichermaßen gut zu dir passen auch wenn sie die gleiche Qualifikation haben. Eure Vorstellung von Schwangerschaft und dem Leben danach sollten sich decken und auch persönlich muss es passen!

Gute Hebammen sind wie gute Handwerker. Jeder möchte ihren Service in Anspruch nehmen. Sei schnell! Solltest du aus dem Landkreis Oder-Spree in Brandenburg kommen, so können wir das Hebammen Haus in Wendisch-Rietz und insbesondere Julia Schmidt  empfehlen.

Du hast so gar keinen Plan? Dann schaust du einfach hier vorbei.

4. Zum Geburtsvorbereitungskurs anmelden

Auch hier gilt das gleiche Prinzip. Die Kurse mit den begehrten Zeiten, wie Intensivkurse am Wochenende, sind schnell belegt und ausgebucht. Wer zuerst kommt, malt auch zuerst. Vielleicht kannst du hier auch die eine oder andere Beziehung spielen lassen um an einem von dir bevorzugten Kurs teilzunehmen.

Mittlerweile gibt es spezielle Geburtsvorbereitungskurse für werdende Zwillings-, Drillings-, Mehrlingseltern. Sie entscheiden sich doch zu den üblichen Kursen, da es ganz andere Fragestellungen und Problematiken gibt. Stillen und Geburt wird hier anders aufbereitet als sonst.

Schaut dafür doch mal bei Alexandra von Extra-Kind  vorbei. Sie versucht den wachsenden Bedarf an diesen Kursen zu decken. Das Projekt wächst und erfreut sich unter werdenden Mehrlingseltern größter Beliebtheit. Wir hätten uns solch einen Kurs gewünscht und finden das sehr empfehlenswert!

5. Geburtsklinik auswählen

Hier verhält es sich wie mit den Hebammen. Finde den Ort der zu dir passt. Auch hier kannst du dich nach Erfahrungen und Empfehlungen umhören. Aber nichts ist so verschieden wie das persönliche Empfinden der Menschen.

Überwiegen die positiven Meinungen, solltest du unbedingt vorher einen Besuchstermin vereinbaren und dir persönlich vor Ort ein Bild machen. Dort kannst du dir bereits den Kreissaal ansehen, das Team kennen lernen und mit Hebammen und Ärzten sprechen. Wir würden jederzeit und Bedingungslos die Oder-Störche in Klinikum Frankfurt (Oder) empfehlen.

Erwartest du Zwillinge, Drillinge oder noch mehr Mehrlinge, dann sollte das Krankenhaus deiner Wahl  eine Neonatologie beinhalten. Wie auf einer „Frühchenstation“ gearbeitet wird und was die kleinen Kämpfer ausmachst erfährst du hier.

6. Kinderarzt suchen

Auch für die Zeit nach der Geburt kannst du schon verschiedene Dinge vorbereiten. Denn die ersten U-Untersuchungen stehen gleich nach der Geburt an! Bist du schon bei einem Kinderarzt angemeldet, dann informiere die Praxis über deine Schwangerschaft und melde deinen Nachwuchs schon einmal dort an.

Ist es dein erstes Kind, dann schaue dir eventuell auch Rezessionen im Netz über Ärzte an oder vertraue erneut auf Mundpropaganda. Vielleicht bietet dir auch facebook die Möglichkeit mit einer Gruppe von Bürgern aus deiner Stadt zu sprechen, in der du dich über solche Sachen mit (noch) unbekannten Müttern austauschen kannst.

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Warum ist mir ständig schlecht? Wann steht welche Vorsorgeuntersuchung an? Muss ich jetzt für zwei essen? Und was sind die Vorteile einer Wassergeburt? Babyexperte Dr. Frans X. Plooij und seine Tochter Xaviera Plas beantworten die wichtigsten Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt in Oje, ich wachse! Schwangerschaft*. Sie erklären kurzweilig und leicht verständlich, was Woche für Woche im Körper der Schwangeren vor sich geht und geben Tipps, wie man trotz aller Veränderungen weder die Nerven noch den Humor verliert.

7. Kitaplatz suchen

Möchtest du nach einer gewissen Zeit wieder in deinen alten Job zurückkehren, dann musst du die Betreuung der Kinder gewährleisten. Wenn du einer der Glücklichen bist, die einen Verwandten oder Bekannten zur Betreuung heranziehen können, hast du natürlich das große Los gezogen. Wenn nicht, beginnt der Wettlauf auf die wenigen Plätze bereits in deiner Schwangerschaft.

Einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuung gibt dir der Gesetzgeber wenn dein Kind ein Jahr alt ist. Das heißt aber nicht, dass alle Kitas auf dein Kind warten. Im Gegenteil. Gerade in großen Städten sind Kitaplätze leider Goldstaub. Manchmal kannst du dich bereits vormerken lassen und dir vor allem schon Kitas anschauen und mit deren Konzept und Arbeitsweise vertraut machen.

To-Do-Liste Schwangerschaft Checkliste

Solltest du Zwillinge, Drillinge oder noch mehr Mehrlinge erwarten, hol dir Hilfe in deiner Gemeinde oder deinem Ort. Bei uns gibt es eine Fachgruppe für Familie, Soziales und Bildung. Sie hätte sich um die Kitaplätze für unsere Drillinge gekümmert – allerdings hätte sie uns dann keine Wunschkita organisieren können.

Eine andere Möglichkeit bietet sich dir dann noch über das Jugendamt. Dort gibt es einen Bereich oder einen Mitarbeiter der für „frühe Hilfen“ verantwortlich ist. Schildere dein Anliegen und bitte um Unterstützung bei der Suche.

8. Namen suchen

Einer der spannenden Fragen werdender Eltern. Wie soll das Mädel oder der Bub heißen? Habt ihr beide Vorschläge oder Vorstellungen für Namen? Ihr werdet schnell feststellen wie das Kind bzw. die Kinder auf keinen Fall heißen soll(en). Sich dann gemeinsam auf einen Namen zu einigen, kann ein schwieriger Prozess werden. Fangt früh damit an. Namensvorschläge und Anregungen findet ihr hier.

Wir haben ein Namens-Lotto zur Geburt unserer Kinder veranstaltet. Das war sehr witzig! Vielleicht wäre das eine Idee für deine Baby-Willkommens-Party oder für sonst einen Anlass. Unsere Verwandten und Freunde bekamen einen Brief und sie durften drei Namen für die Mädels tippen. Die Gewinner erhielten von uns einen kleinen Preis.

Tatsächlich tippte Antjes Freundin 2 von 3 Namen richtig. Der 3 dritte Name unterschied sich nur durch eine Silbe. Wenn Ihr eine Anregung für eine ähnliche Aktion braucht, könnt ihr euch unser Namenslotto als Word-Datei herunterladen.

9. Vaterschaft anerkennen – Sorgerecht teilen

Solltet ihr nicht verheiratet sein und das Sorgerecht teilen wollen, so müsst ihr zu eurem zuständigen Jugendamt. Der erste Buchstabe vom Nachnamen des ungeborenen Kindes ist meist entscheidend. Dann findet ihr den für euch zuständigen Sachbearbeiter und er freut sich auf euren Besuch zu den Sprechzeiten – meistens dienstags und donnerstags.

Achtung: Dazu benötigt ihr euren Personalausweis oder Reisepass und eure Geburtsurkunde oder Abstammungsurkunde. Besitzt ihr beides nicht, müsst ihr vorher das Standesamt eures Geburtsortes kontaktieren. Auch den Mutterpass dürft ihr nicht vergessen!

Seid ihr für Kinder aus früheren Partnerschaften unterhaltspflichtig, so informiert auch diesen Mitarbeiter und den früheren Partner – am besten per Einschreiben! Mit der Geburt ändern sich dann die Verteilung des Unterhaltes und er muss neu berechnet werden (Achtung! Zu viel bezahlter Unterhalt kann nicht zurück gefordert werden – der ist weg!).

10. Erstausstattung sichten

Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben, solltet ihr auch hier frühzeitig tätig werden und Preise und Angebot sichten oder wahrnehmen. Vielleicht erstellt ihr auch eine Wunschliste* für jeden Einzelnen ganz individuell, der euch etwas zur Geburt oder zur Baby-Willkommensparty schenken möchte. Schreibt vielleicht Briefe für den oder diejenige mit einem kleinen Ultraschallbild oder verteilt eure Baby-Wunschliste* per WhatsApp, Mail oder sozialen Netzwerken.

Generell empfehlen wir euch pro Kind folgende Dinge zum Ankleiden in den Größen 50 / 56 / 62

  • 5-6 Wickelbodys*
  • 5-6 Strampler (im Schritt knöpfbar)
  • 3 Strumpfhosen
  • 5 langärmlige Oberteile
  • 2 Strickjacken (brauchst Du nicht über den Kopf zu ziehen) oder Pullover
  • 2 Paar Socken
  • 1 Paar Handschuhe / Fäustlinge
  • 2 Mützen (eine dünne für Zuhause und eine dickere für Draußen)
  • 1 dicke Mütze für den Winter
  • 1 Overall
  • viele Spucktücher und saugende Lätzchen (mindestens je 6)
  • 2 Schlafsäcke (hier könnt ihr vielleicht die 56er Größe weglassen)

Was für Dinge wir darüber hinaus speziell für Mehrlingseltern empfehlen, erfahrt ihr hier.

11. Kliniktasche packen

Hoffentlich wirst du Kliniktasche nicht früher als nötig brauchen. Seid ihr in einer Risikoschwangerschaft, dann empfiehlt sich dennoch bereits eine gepackte Tasche für das Krankenhaus bereit zu halten. Kommt es zu Komplikationen, dann hast du andere Sorgen als deine Schlüpfer aus dem Schrank zu wühlen und dir ein Duschbad und Hausschuhe zusammenzusuchen. Ich würde sie recht zeitig packen, spätestens jedoch in der 26. Schwangerschaftswoche. Du und dein Partner sollten wissen, wo sie steht.

Ich empfehle folgende Dinge  einzupacken:

Mutterpass, Krankenkassenkarte, Vaterschaftsanerkennung, Einweisungsschein ins Krankenhaus falls vorhanden

  • kleines Kissen zum Kuscheln (wenn du schon einmal im Krankenhaus warst, weißt du warum!)
  • Wollsocken – gegen die kalten Füße. Obenrum tragt ihr wahrscheinlich nur den modernen hinten-offen-Kittel des Krankenhauses.
  • Hausschuhe oder Latschen
  • Lippenpflege
  • kleine Snacks (Müsliriegel / Traubenzucker) und etwas zu Essen für den Partner
  • Kleingeld für Getränkeautomaten
  • Handy und Ladekabel (eventuell schon Playlist* bereit machen*)
  • Massageöl* oder Creme* für den Bauch
  • weite T-Shirts für euch (älteres, gebrauchtes)
  • Kulturbeutel mit Pflegeprodukten
  • Still-BH* oder Stillunterhemden* (am besten ein bis zwei Nummern größer als bisher!)
  • Still-Einlagen* und Multi-Mam Kompressen*
  • Bauch-Gurt* gerade für Mütter mit Kaiserschnitt oder Mütter, die schon mehr Kinder haben (fördert bereits die Rückbildung!)
  • Mehrere Slips
  • Brustwarzen-Creme*

Seit ihr Nahe an eurem Entbindungstermin, dann nehmt eventuell die Hälfte der Erstausstattungssachen in der Größe 50 mit, wenn das Baby die eigenen Sachen tragen soll. Ansonsten versorgt euch auch das Krankenhaus mit den ersten Sachen. Aber spätestens bei der Heimreise, solltet ihr eure eigenen Sachen bereithalten.

Dem Umstand entsprechend kleiden?

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12. Kinderzimmer gestalten

Hier kann Frau oder Mann sich natürlich so richtig austoben. Neben den Dingen wie Betten, Wickelkommode und Schrank oder Sideboard für den Nachwuchs lieben die meisten Frauen das besorgen der Accessoires.

Tolle Deko wirst du auf einmal überall entdecken. Vielleicht setzt ihr euch hier gemeinsam ein Budget. Denn obwohl es natürlich niedlich und zuckersüß sein soll, wird das Zimmer vielleicht nicht auf ewig einen Baby-Touch haben. Ein Paar DIY Anregungen für dein individuell und liebvoll gestaltetes Kinderzimmer bekommst du hier.

13. Vorkochen

Wie wäre es denn mit Vorkochen für die Zeit nach der Entbindung? Deckt euch mit Frischhaltedosen* ein, besorgt euch einen großen Tiefkühlschrank oder Tiefkühlbox und kocht in großen Mengen vor.

Portioniert die Mahlzeiten bereits und friert sie dann ein. Dann könnt ihr später jeden Tag etwas auftauen und es schmeckt immer noch wie frisch zubereitet. Das spart euch auf Dauer Zeit, Geld und ihr ernährt euch gesund.

Wenn du stillst könnte es sein, dass verschiedene Lebensmittel auf das Baby blähend wirken. Das kannst du vorher leider nicht testen. Deshalb verzichtest du am Anfang besser auf alles was  bläht. Klassiker sind leider Zwiebeln, alle Kohlarten, Knoblauch und alle Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen.

14. Anträge vorbereiten

Deutschland und seine Anträge. Es werden etliche sein – leider. Aber in deiner Schwangerschaft hast du noch Zeit, Kraft und Nerven alles schon vorzubereiten. Fülle alle Anträge schon so weit es geht aus.

Meistens musst du dann nach der Geburt nur noch die Geburtsurkunde in Kopie dazulegen und alles weitere geht dann seinen Gang.

Hier findest du die Anträge auf Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld. Das Mutterschaftsgeld beantragst du direkt bei deiner Krankenkasse.

Sollte es finanziell etwas eng werden, prüfe unbedingt deinen Anspruch auf Kinderzuschlag (die Vorabprüfung ist meines Wissens nach nur online möglich) oder Wohngeld so lange du in Elternzeit bist. Zu Letzterem kannst du dich auch direkt in der Wohngeldstelle melden. Dort wird man dich beraten.

Übrigens kann es sich lohnen, die Leistung der Krankenkassen in Bezug auf die Leistung für den Nachwuchs zu überprüfen. Manchmal zahlst du sogar weniger Beitrag für mehr Leistung. Einen vergleich findest du hier.

15. Haushaltshilfe beantragen

Wenn du stationär in das Krankenhaus musst und niemanden (Partner muss nachweislich Arbeiten sein) sonst zur Haushaltsführung hast, dann steht dir per Gesetz eine Haushaltshilfe durch die Krankenkasse (nicht für Privat Versicherte) zu. Das kannst du auch in § 38 SGB V nachlesen.

Solltest du mit Zwillingen, Drillingen oder noch mehr Mehrlingen schwanger sein, so bist du wahrscheinlich im Berufsverbot. Dann beginnt dein Anspruch sofort. Er endet erst mit der Entbindung bzw. wenn du wieder zu Hause bist. Bei Kaiserschnitt verlängert sich der Anspruch, da du und deine Narbe weiterhin nicht belastbar sind. Sollte die Krankenkasse es ablehnen, gehst du in den Widerspruch mit dem genannten Paragraphen.

16. Fotoshooting Babybauch

Diese wunderschöne Zeit solltest du womöglich professionell festhalten lassen. Gute Fotografen in deiner Nähe findest du im Netz oder auch bei Instagram. Gern wirst du später auf dieses Ereignis zurückblicken und dir die Bilder vielleicht sogar mit dem Nachwuchs anschauen.

Auch der Partner kann hier toll mit eingebunden werden. Das Professionelle Shooting ist etwas teurer als deine Handy Fotos, aber wir finden, dass es sich lohnt. Auch du selbst solltest deinen Bauch jede Woche dokumentieren. So kannst du später einen Zeitstrahl mit Fotos erstellen.

Fotoshooting Schwangerschaft Drillinge Freundin

Stell dich dazu immer an denselben Ort in deiner Wohnung und ziehe wenn möglich die gleichen Sachen an. Vor einem neutralen Hintergrund lässt du dich von deinem Partner fotografieren – fertig!

17. Abdruck vom Babybauch

Genau wie das Fotoshooting gehört der Abdruck schon fast zum Standard. Hierbei gipst du deinen Babybauch einfach mit Binden ein und lässt so einen wunderschönen 3D Abdruck entstehen. Dieser kann euch euer Leben lang an diese Zeit erinnern und ihr habt auch später noch einen reellen Eindruck wie groß euer Bauch war.

Eine Do-it-yourself-Anleitung für euren XXL Babybauch in Gips findet ihr hier. Wen du es etwas bequemer magst (Do-it-yourself ist nicht so deins?), dann wirst du hier und hier fündig.

18. Kinderbetreuung organisieren

Habt ihr noch weitere Kinder, die dauerhaft oder gelegentlich bei euch Leben? Dann wäre es sinnvoll bei Zeiten eine Betreuung für die erste Zeit nach der Entbindung zu organisieren. Gerade wenn ihr Zwillinge, Drillinge oder noch mehr Mehrlinge erwartet, werdet ihr etwas länger im Krankenhaus bleiben.

Dann möchtest du natürlich, dass auch die anderen gut versorgt sind. Gibt es Omas und Opas, Nachbarn, Freunde, die euch hier unterstützen können? Und genau wie die Kliniktasche für den Notfall, solltet ihr einen Notfallplan in der Betreuung haben, die greift, wenn ihr zeitiger ins Krankenhaus einziehen müsst. Bei uns hatte die Oma und der Opa Bereitschaftsdienst.

19. Bauch pflegen und Nachwuchs verwöhnen

Euren Bauch solltet ihr mit Beginn der Schwangerschaft schon pflegen, denn die Haut wird unglaubliches leisten müssen. Sie dehnt sich innerhalb kürzester Zeit um ein vielfaches eures normalen Umfanges. Damit sie elastisch bleibt und mit Nährstoffen versorgt wird, solltet ihr sie täglich pflegen. Antje hat die Body-Butter von Hipp* benutzt und sie ist trotz Drillingsschwangerschaft nicht gerissen.

Jeden Abend durfte / musste / wollte ich sie eincremen und es wurde zu einem festen abendlichen Ritual. Im zweiten Drittel der Schwangerschaft konnte ich so sogar schon Kontakt zu den Drillingen aufbauen. Sie wurden dann immer sehr aktiv, strampelten und boxten im Mutterschiff.

Auch kannst du leise Musik auf den Bauch legen. Eine Spieluhr etwa, die ihr später auch ans Bett hängt oder ihr lasst sanfte Töne der Entspannung aus einem Musikwürfel ertönen. Vom Handy würde ich wegen der Strahlung abraten!

Musik kann den Säugling mitunter dazu animieren sich zu drehen. Deshalb solltet ihr die Musik möglichst tief auf den Bauch legen. Das ungeborene Baby könnte seinen Kopf in die Richtung drehen. Auf dieses Lied reagieren die Kinder auch nach der Geburt. Sie eignet sich dann als abendliche Einschlafmusik und zur Beruhigung.

20. Es sich selbst gut gehen lassen

Last but not least auf der Checkliste Schwangerschaft und Geburt – vielleicht der wichtigste Punkt. Lasst es euch einfach gut gehen. Genieße die Zeit, wenn du kannst. Lass die Seele baumeln und schau dir deine Lieblingsserie an. Lies ein Buch, geh spazieren und genieße das Wetter, lass dich durch Leckereien verwöhnen, triff dich noch mit Gott und der Welt. Wenn es dir gut geht – macht das natürlich auch etwas mit deinem ungeborenen Nachwuchs. Viel Spaß dabei und alles Gute!

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