Drillingsschwangerschaft 1/3


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Mehrlingsschwangerschaft - Drillinge - Erfahrungsbericht - Teil 1

Als ich wusste, dass ich schwanger bin mit Drillingen, registrierte ich eine starke Veränderung in meinem Essverhalten. Dieses kam nicht einfach so, Stück für Stück und schleichend – nein! Über Nacht verwandelte sich mein Körper. Mein kleiner Appetit auf Mäuschenportionen wich einem hungrigen, „all-you-can-eat“-Wettbewerb gewinnendes Monster. Mein Körper verlangte nach mehr und mehr. Dabei wogen die Drillinge gerade mal ein Paar Gramm.
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APPETIT WAR GESTERN

Zwischen den Hauptmahlzeiten gab es einfach noch eine Hauptmahlzeit als Zwischenmahlzeit!

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Alle 2 bis 3 Stunden musste ich etwas Essen. Und es waren keine kleinen Portionen – ich strich einfach Zwischenmahlzeiten von meinen Speiseplan. Alle paar Stunden gab es eine Hauptmahlzeit. Und wenn der „kleine“ Hunger kam … nun ja, so schnell konnten ich und mein Partner gar nicht kochen oder etwas Gesundes vorbereiten wie ich es in meinen Körper hineinstopfte.

Wir mussten auch ab und zu das Haus verlassen, aber eigentlich hätten wir rund um die Uhr Mahlzeiten zubereiten müssen, um mich komplett gesund zu ernähren. Die Lösung war klar. Mein gesundes Ernährungskonzept ging in Kurzarbeit oder Teilzeit. Wie man will. Ich hatte oft Lust auf etwas richtig Fettiges. Alles was irgendwie deftig, kräftig salzig war, durfte den Rachenraum passieren und wurde Einlass gewährt in den sich nun weitenden Magen.

Wenn andere Kuchen und Kekse am Nachmittag genüsslich aßen, schmierte ich mir ein Käsebrot, dippte meine Bockwurst in den Senf oder verzehrte meine Pizza. Zum Frühstück überkam mich oft die Lust auf Kassler mit Sauerkraut. Dieses Gericht hatte ich oft im Kopf und es begleitete mich sehr stark am Anfang meiner Drillingsschwangerschaft.

Warum ist mir ständig schlecht? Wann steht welche Vorsorgeuntersuchung an? Muss ich jetzt für zwei essen? Und was sind die Vorteile einer Wassergeburt? „Oje, ich wachse!“* heißt das Buch in dem Babyexperte Dr. Frans X. Plooij und seine Tochter Xaviera Plas die wichtigsten Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt beantworten. Sie erklären kurzweilig und leicht verständlich, was Woche für Woche im Körper der Schwangeren vor sich geht und geben Tipps, wie man trotz aller Veränderungen weder die Nerven noch den Humor verliert.

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Wenn wir unterwegs waren, musste ich mir immer etwas mitnehmen. Als ich einmal auf der Autobahn im Stau stand, hätte ich am liebsten in mein Lenkrad gebissen. Ich war wütend auf die Blechlawine vor mir, wütend auf mich. Wie konnte ich nur ohne Brotdose das Haus verlassen? Wütend darauf, dass ich so oft etwas essen wollte und wütend auf den Eiswagen, der 10 Meter hinter mir im Stau stand!

Natürlich wartete ich auch auf meinen Bauch. Wann würde er endlich wachsen? Kann man schon etwas erkennen? Ich posierte allein im Profil vor dem Spiegel, streckte mein Bauch raus wo noch keiner war und sog die Luft wieder ein, um einen Vergleich zu haben. Ich hatte keine Ahnung, wo oder wie so ein Bauch wächst.

Der Anfang war natürlich etwas enttäuschend. Jeden Tag das gleiche Bild im Spiegel. Aber nach und nach ergaben sich erste kleine Veränderungen. Da – unter dem Bauchnabel – bildete sich ein Hügelchen. Natürlich musste auch mein Freund bestätigen, dass ich schon schön schwanger aussehe – Bestätigung tut uns immer gut! Wenn ich daran zurückdenke, wie stolz ich auf etwas war, was kaum erkennbar war … später hätte ich die Last, zumindest über Nacht, gern mal an jemand anders abgegeben.



Psychisch war ich immer etwas angespannt. Es gab immer ein Ziel, auf das ich hingearbeitet habe. Erst war es den Herzschlag in der achten Woche zu sehen (auf dem Ultraschall). Schlagen alle Herzen? Dann mussten wir unbedingt die zwölfte Woche erreichen. Wenn etwas mit den Babys sein sollte, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es eben in den ersten drei Monaten passiert.

Jede Woche hatte ich einen Termin zur Untersuchung. Ich pendelte zwischen meiner Frauenärztin und der Feindiagnostik. Und nach jedem Termin war ich wieder für eine Weile beruhigt. Die Anspannung wuchs innerlich erneut je näher der wöchentliche Termin rückte. Jeder, der etwas Ähnliches durchgemacht oder gefühlt hat, weiß wovon ich spreche. Man versucht sich immer irgendwie abzulenken, sich selbst gut zuzureden. Ich habe mich natürlich oft an meinen Freund gewandt und er war dann für mich da.

Und so geht es weiter … Schwanger mit Drillingen Teil 2 – mein Erfahrungsbericht / Drillingsschwangerschaft

ICH BIN SEHR UNGEDULDIG

Wann wächst denn nun mein Bauch?

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Auf geht's

Jede Woche ein Ultraschall. Das ist eine kleine Auswahl der dort entandenen Bilder und der Ansatz eines Bauches.

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